Über mich

Über mich - Drei Gläser mit hellem, dunklem und bernsteinfarbenem Bier

Herzlich Willkommen auf Bergers belgisches Bier-Blog

Georg Berger: Autor und Betreiber von Bergers belgisches Bier-Blog

Georg Berger: Autor und Betreiber von Bergers belgisches Bier-Blog

Ich darf mich kurz vorstellen: Georg Berger, Jahrgang '66, Kölner, studierter Geisteswissenschaftler, praktizierender Musiker und Komponist sowie Vollblut-Journalist und Fach-Redakteur. Was das alles mit Bier zu tun hat? Ganz einfach:

Meine Liebe zum belgischen Bier ist durch meine Familie mütterlicherseits entstanden. Genauer gesagt ist Tante Trudi schuld. Sie hatte das Hinterland von Bergisch-Gladbach verlassen, einen belgischen Soldaten geheiratet und ist mit ihm in sein Land gezogen.

Und je öfter ich Tante Trudi und Onkel Raymond dort schon als Kind besuchte, desto mehr lernte ich auch über die kulinarische Seite Belgiens.

Die Tante ist schuld

Meine ersten Erfahrungen mit belgischem Bier waren anfangs eher beiläufiger Art. Als Jugendlicher ist der Rausch oft noch spannender als der Geschmack. Während mein Onkel sein Chimay rouge und meine Tante ihr Orval trank, reichte mir das Jupiler-Pils voll und ganz. Als ich schließlich – ich weiß nicht mehr wann – das erste Mal auch ein Chimay rouge probierte, begann eine Entwicklung, die mich seitdem nicht mehr losgelassen hat.

Was mir über die Zunge lief und die Kehle herunterrann, hatte so rein gar nichts mit dem zu tun, was ich von der deutschen Bierkultur bis dato kannte. Es schmeckte gleichzeitig eigentümlich süß und kraftvoll-bitter. Der malzige Geschmack war seltsam durchsetzt mit blumigen, teils fruchtigen Anteilen. Das machte Appetit auf mehr, das habe ich mir gemerkt.

Einstiegsdroge Chimay rouge

Innenansicht Kofferraum mit Paketen von belgischem Bier

Da ist noch viel Platz für weitere belgische Biere.

Und fortan war ich angefixt. Mittlerweile gehört bei meinen Belgien-Aufenthalten der Besuch von Supermärkten und Brauereien zum festen Bestandteil der Reise. Am Ende ist der Kofferraum stets bis unter die Decke mit Flaschen gefüllt. Dennoch: Bei den gefühlt 1.000 belgischen Biersorten habe ich bislang nur einen Bruchteil gekostet und kennengelernt.

Über lange Regalreihen hinweg findet sich in belgischen Läden eine schlaraffenartige Vielfalt an Biersorten und  -marken. Und das Beste daran: Mit einer einzigen Ausnahme, die ich hier jetzt aber nicht nenne, hat mich Belgiens Braukunst noch nie enttäuscht. Das Probieren jeder neuen Biersorte ist immer wieder ein Abenteuer, bei der meine Geschmackssinne vor Freude Purzelbäume schlagen.

Belgisches Bier: Tausendfache Vielfalt

Eben diese Erfahrungen, diese Faszination, die Vielfalt und auch die Wertigkeit des belgischen Bieres möchte ich in diesem Blog mitteilen. Ich will aufräumen mit dem gängigen Klischee, dass belgisches Bier nur mit Kirschen oder Erdbeeren gebraut wird.

Obwohl: Die vermeintlichen Bier-Experten, die dies immer wieder mit Hinweis auf unser hoch hehres deutsches Reinheits-Gebot abwertend anführen, werde ich wohl nicht erreichen. Das will ich auch nicht. Die sind eh verloren. Ich hoffe vielmehr auf Menschen, die offen sind für Neues. Ich möchte Leute begeistern, die Bier nicht als Proleten-Getränk abtun und sich im Idealfall von meinem Blog für eigene Ausflüge in die belgische Bier-Kultur inspirieren lassen wollen.

In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß mit meinem Blog.

Georg Berger

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